22.07.2008

Scribefire, meine Leiden beim Bloggen

Mittlerweile bin ich sehr stolz darauf, dass ich nicht nur sehr regelmäßig Artikel hier schreibe, sondern diese auch mit einem kleine Inhaltsverzeichnis versehe, so dass sich die Leser hier besser zurechtfinden können.

Mozilla Firefox und Scribefire
Ein Grund für diesen Fortschritt liegt natürlich auch daran, dass ich doch regelmäßig Besuch bekomme und mich mein Ehrgeiz gepackt hat, meine HTML-Kenntnisse hier gründlicher einfließen zu lassen. Besonders wichtig aber war meine Umstellung auf Mozilla, den wesentlich komfortableren Browser, vergleicht man ihn mit dem Internet Explorer, und dem kleinen Zusatzprogramm Scribefire, auf dem man sehr komfortabel Texte erstellen kann und sogar einige Tage ruhen lassen kann, bevor man sie überarbeitet und ins Netz stellt.
Hier findet ihr den Mozilla-Download.
Habt ihr den Mozilla installiert, könnt ihr über Scribefire Blog Editor die Erweiterung herunterladen. Sobald dies geschehen ist, seht ihr rechts unten auf der Informationsleiste ein orangenes Symbol, über das ihr Scribefire aufrufen könnt. Dort müsst ihr nur noch einrichten, auf welchen Blog Scribefire zugreifen darf und schon könnt ihr losschreiben.

Zwischenüberschriften anlegen
Wollt ihr Unterverzeichnisse anlegen, wird die Sache etwas komplizierter. Diese Funktion unterstützt Scribefire nicht direkt.
Links oben im Bedienfeld seht ihr zwei Symbole: ein einfaches A und eines in Klammern: <A>.
Mit diesen beiden Symbolen wechselt ihr zwischen der Text-Version eures Artikels und der HTML-Version hin und her.
Um nun Unterverzeichnisse anzulegen, müsst ihr jedes Unterverzeichnis mit einem HTML-Befehl versehen. Dieser HTML-Befehl lautet wie folgt:
<a name="XXX">yyy</a>
Der Befehl name="" definiert das Sprungziel. Dieses Sprungziel steht zwischen den Gänsefüßchen. Wie ihr das Sprungziel nennt, ist aber egal. Hier habe ich es XXX genannt.
Wichtig ist, dass der Befehl name="" zwischen dem kleiner-als und dem größer-als steht und dass hinter dem kleiner-als direkt das a folgt. Der Befehl </a> schließt das Sprungziel ab.
Wenn ihr nun den Text veröffentlicht, sieht der Leser aber nur die Zeichen zwischen den ersten Befehl und dem abschließenden Befehl: er sieht also nur das yyy, also die Zwischenüberschrift.

Das Sprungziel nutzen
Auch dazu bleibt ihr in der HTML-Ansicht von Scribefire.
Wollt ihr innerhalb des Artikels einen Sprung zu einer Zwischenüberschrift ermöglichen, dann nutzt ihr folgenden Befehl:
<a href="#XXX">Springe nach yyy</a>
Mit href="#" definiert ihr einen Sprung innerhalb des Artikels. Wichtig ist, dass das erste Zeichen zwischen den Gänsefüßchen eine Raute ist. Diese Raute müsst ihr setzen, auch wenn sie im Namen des Sprungziels nicht vorkommt. Die Raute sagt dem Programm, dass es sich um ein Sprungziel im Artikel selbst und nicht im gesamten Internet handelt.
Das Springe nach yyy erscheint später als ein Link zu der entsprechenden Stelle. Diesen Link kann der Leser anklicken und dadurch zu dem Sprungziel kommen. Nach diesem Link müsst ihr wieder ein abschließendes </a> setzen.

Das Sprungziel in einen anderen Artikel nutzen
Wollt ihr zu einer markierten Stelle in einem anderen Artikel nutzen, geht das natürlich auch.
Ihr müsst hier nur einen Link auf diesen Artikel setzen und dann am Ende der Adresse die Raute plus dem Namen des Sprungziels setzen.
Will ich also zum Beispiel auf eine Internetseite mit dem Namen Fussball zu der Zwischenüberschrift Podolski springen, muss ich den Link so definieren:
<a href="Fussball#Podolski">Podolski forever</a>
Sobald ich den Artikel veröffentlicht habe, sehe ich dann einen Link Podolski forever, der mich an die entsprechende Stelle bringt. Dieses Beispiel funktioniert natürlich nicht, sondern soll nur klar machen, wie das prinzipiell funktioniert.
Aber probieren wir mal ein Beispiel aus, das tatsächlich funktioniert. Der Link
<a href="http://frederikweitz.blogspot.com/2008/07/schlagfertigkeit-und-figurale-muster.html">Schlagfertigkeit und figurale Muster</a>
führt auf die entsprechende Seite in meinem Blog. Hier könnt ihr das ausprobieren: Schlagfertigkeit und figurale Muster.
Und der Link
<a href="http://frederikweitz.blogspot.com/2008/07/schlagfertigkeit-und-figurale-muster.html#falsche Antithese">falsche Antithese</a>
führt auf eine Unterüberschrift. Hier in der Praxis: falsche Antithese.

Das alles ist ein wenig umständlicher, als notwendig wäre, aber mit ein wenig Übung klappt das ganz gut.

Meine Leiden
Nun schafft mir mein Blog, bzw. Blogspot ein kleines Problem: er erkennt die internen Links nicht und erweitert deshalb die Befehle, wodurch der Link nicht mehr funktioniert. Dann muss ich nochmal in den Editor des Blogs hineingehen und die Erweiterung rauskürzen. Danach klappt es auch, meistens. Aber es ist doch mühsam.
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