11.10.2012

Nein, ich bin nicht unfreundlich

Ich habe heute Morgen eine ganz nette E-Mail bekommen, die allerdings auch ein gewisses Missverständnis beinhaltete. In dieser E-Mail fragte mich der Schreiber, was eine Disjunktion sei. Er entschuldigte sich für diese Frage. Er habe den Wikipedia-Artikel zwar verstanden, aber irgendwie ginge der doch an meiner Argumentation vorbei. Das ist richtig. Der Wikipedia-Artikel behandelt die Disjunktion als Element, gehört also zum analytischen Teil der Logik, aber nicht als pragmatischen Aspekt, der zum dialektischen Teil der Logik gehört. Es ist allerdings nicht nur wichtig, zu wissen, was eine Disjunktion ist, sondern sie auch richtig anwenden zu können.
Nun hat sich jener Schreiber der E-Mail damit herum gequält, ob er mich überhaupt fragen sollte. Denn als ich die Disjunktion angesprochen habe, war ich recht ruppig (ich finde gerade die Stelle nicht mehr). Ich bin aber eigentlich immer nur dann unfreundlich, wenn jemand dogmatisiert. Fragen nehme ich gerne entgegen und beantworte diese, auch wenn sie (die Fragen) dumm erscheinen.
Richtig allerdings ist, dass ich manchen Menschen arrogant erscheinen. Das bitte ich zu entschuldigen.

Und was die Disjunktion angeht, so werde ich dazu etwas schreiben, nur nicht gerade im Moment.
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