05.02.2009

Abgleiten

Der letzte Beitrag ist ja nun etwas verworren. Er gleitet ab; nicht unbeabsichtigt, im Gegenteil. Ich hatte am Ende des Beitrags einen Einwand gegen Luhmann vorgebracht. Mir schien während des Schreibens, dass vieles mich dazu drängt, hier mein Unbehagen zu präzisieren. Alles, was ich nebenbei noch dazu geschrieben habe, ist jetzt erstmal in meinem Zettelkasten gelandet. Einige Hinweise, wie die Verbindung der verschiedenen Zeichentypen mit der Territorialität, habe ich nur im Vorübergehen gestreift.
Gerade das Modell von Deleuze und Guattari zu Index, Ikon und Symbol scheint mir für die Narratologie sehr fruchtbar zu sein. Man sehe sich alleine die Kamerafahrten bei Criminal Intent an. In dieser Serie werden "spektakuläre" Mordfälle dargestellt. Eine sehr typische Bewegung der Kamera geht vom Gesicht des detectives zu dem Beweisstück, also von einem ikonischen zu einem indexikalischen Zeichen. Allerdings ist das nur die erste Fundstelle, wo mir dieses Moment aufgefallen ist. Tatsächlich findet sich auch in Krimis von Doyle, Poe, Leon oder Gabathuler diese typische Bewegung. Selbst Harry Potter ...
Vielleicht schreibe ich dazu demnächst mehr.
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