17.04.2009

Last exit

Damit soll es nun heute für mich ins Bett gehen. Ich habe mich geärgert, über einiges, was ich im Internet gefunden habe und einiges, was in der Mailing-Liste zu Luhmann gestanden hat.
Vor allem habe ich die letzten vier Stunden an meinem Kurzroman weitergeschrieben und wenn mich morgen nicht einiges aufhält, werde ich fertig werden. Mit der Rohfassung, versteht sich. Aber jetzt, am Ende, ist die ganze Geschichte ein Selbstgänger, vielmehr ein Selbstschreiber. Alle Rätsel sind gestrickt, alle Spuren gelegt, und der Schluss bringt eben das, was jeder Schluss mit sich bringt: die Auflösung. Viel bleibt also nicht mehr zu tun, außer eben Wort an Wort zu reihen, die Charaktere mit ihren Eigenschaften durchzuhalten und die üblichen Erzähltechniken anzuwenden.
Das Schöne ist: je mehr ich mich dem Ende nähere, umso sicherer bin ich mit meiner Planung. Und mit einem solch guten Gefühl gehe ich gerne schlafen.


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