11.04.2009

Kleiner Zwischenroman

Nachdem ich meinen Krimi recht flott ins erste Drittel geführt habe, habe ich eine kleine Pause eingelegt und letztes Wochenende einen kleinen Roman angefangen, der mehr eine Abenteuergeschichte sein sollte. Hintergrund war da natürlich auch nochmal mein Skript zum Abenteuerromane schreiben.
Der Roman war schnell entworfen. Nachdem ich letztes Jahr wie wild Plots entworfen habe, fließen die mir jetzt rasch aus der Feder. Und dieser Roman - fünf längere Kapitel - wird zudem noch in einer einzigen Nacht spielen, abgesehen vom ersten Kapitel, das am Tag vor dieser Nacht anfängt. Auf diese enge zeitliche Führung bin ich stolz.
Ein weiterer Effekt meiner theorielastigen vergangenen zwei Jahre schlägt sich in der Szenenabfolge nieder. Die ganze Geschichte ist ein einziges Gewusel durch eine Stadt, die zugleich aber auch eine Spurensuche ist, also im Prinzip eine Art Schnitzeljagd. Trotzdem es viel Action gibt, drehe ich das Rätsel dreimal um und bereite dem ganzen eine halb-überraschende Lösung.

Als ich einigen Schriftstellerkollegen meine Typologisierung der Szenen vorgestellt habe, meinten die, das sei viel zu intellektuell. Auch, dass ich Harry Potter oder Andrea Camilleri oder Stephen King oder Karl May Szene für Szene auseinandergepflückt habe, erschien diesen als "gruselig". Aber so konnte ich mir genügend Stoff zum Nachdenken erarbeiten, um dann eigene Szenen und Episoden (also mehrere Szenen hintereinander) in einer guten Qualität zu entwerfen.
Gerade bastele ich auch an der Erweiterung zu meinem Abenteuerroman-schreiben-Skript herum und werde auf jeden Fall wieder analytische Übungen einbauen.

Gestern abend jedenfalls habe ich vier weitere Szenen, darunter eine recht lange, geschrieben. Und wenn ich weiter so fleißig bin, bin ich gegen Ende der Woche fertig, mit der Rohfassung zumindest.



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