09.02.2014

Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück und drei Schritte vor — Neues von der Video-Front

Gerade habe ich das zweite Video online gestellt, dass ich mit einem komplett anderen Programm produziert habe. Es ist zudem das erste Video mit meiner neuen WebCam.

Ich hatte zunächst ja nur eine ganz billige von Microsoft und die hat nur im Format 640 × 480 aufgenommen. Vor zweieinhalb Wochen habe ich mir dann eine für 25 € von Logitech gekauft, die das übliche YouTube-Format bedient. Diese hat aber nur mit einem wesentlich kleineren Format funktioniert. Immerhin war sie besser als die Webcam von Microsoft. Mitte der Woche begann sie dann vollständig zu streiken. Von Anfang an war ich mit dem Kundendienst von Logitech in Kontakt. Nachdem mir am Mittwoch zum dritten Mal versprochen worden ist, dass sich die Techniker innerhalb eines Tages bei mir melden würden, aber nichts passierte, war ich dementsprechend frustriert. Am Freitag habe ich mir dann wieder eine von Microsoft gekauft, diesmal eine ziemlich teure sogar, 80 €, diese angeschlossen und siehe da: sie hat sofort funktioniert.
Die Bilder sind gut, auch die Lichtqualität ist etwas besser, auch wenn ich jetzt wieder nach einer anderen Stellung sämtlicher Lampen in meinem Zimmer suchen muss. Nun hat sich ein neues Problem ergeben: das Mikrofon ist viel zu sensibel. Meine Stimme hat zu viel Hall und das Rauschen ist relativ laut. Nun kann ich das Rauschen recht gut herausnehmen, ohne dass meine Stimme anders klingt. Störend ist allerdings der Hall. Dafür muss ich mir irgendetwas ausdenken.

Auch sonst habe ich versucht, einiges deutlich zu verändern. Ich sitze jetzt wesentlich weiter vom Monitor entfernt. Allerdings merke ich, dass ich im Sitzen nicht gut mit den Armen gestikulieren kann. Das hatte ich mir mal angewöhnt: meine Inhalte mit Gesten zu unterstützen. Allerdings ist das schon sieben Jahre her. Im Video dagegen wirkt das komisch.

Inhaltliche Änderungen habe ich ebenfalls vor allem im Hintergrund vorgenommen. Ich habe mir den workflow vereinfacht. Zum einen habe ich mir Bibliotheken mit grafischen Symbolen angelegt. Diese werde ich wahrscheinlich noch über längere Zeit immer wieder erweitern müssen. Zum zweiten kann ich jetzt längere Sequenzen ohne große Mühe hintereinander fertigen. Dadurch reduziert sich vor allem die Datenmenge auf meinem Computer, was die ganze Handhabung übersichtlicher macht.

Zeitlich habe ich das allerdings noch nicht gemerkt: an dem neuen Video habe ich trotzdem einen ganzen Arbeitstag herumgesessen. Unsicherheiten und Suchprozesses eben. Ich denke aber, dass ich den Aufwand für ein 5 Minuten langes Video in Zukunft auf 2 Stunden reduzieren kann. Sofern es in der Komplexität so bleibt, wie jenes, das jetzt veröffentlicht worden ist.
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