27.09.2012

Nicht nur schwache Bauchmuskulatur

Heute Nachmittag hatte ich den Anruf einer Blog-Leserin. Sie lobte meine Ausführungen über die Verknüpfung von Biologie und gender-Theorie und erzählte mir dann folgende, drollige Geschichte:
Sie sei heute dummerweise mit einer Kollegin über die gender-Theorie ins Gespräch gekommen und diese Kollegin habe fürchterlich darüber geschimpft. Das sei alles nicht bewiesen und man wisse doch, dass der Mensch sich fortpflanzen müsse. Auf die Frage, ob sie denn selber Kinder bekommen wolle, antwortete diese Frau dann (und das hat meine Anruferin so erheitert): Ach nein, das käme für sie nicht infrage, das würde ihre Bauchdecke so ausleiern.
Meine Anruferin erzählte dann, dass sie den ganzen Nachmittag lachen musste. Ich übrigens auch.
Was sie in der Theorie ablehnt, praktiziert sie dann doch. Straffe Bauchdecken, die wichtiger als Fortpflanzung sind, sind ein Zeichen für eine nicht-biologische Geschlechtsidentität. (Übrigens habe ich nichts dagegen, dass diese Frau ihre straffe Bauchdecke behalten will. Darf sie.)
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