27.01.2014

Ach Fantasy-Buch. Und Herr Snowden

Heute habe ich in einen ziemlich schlechten Roman hineingeschaut. Es gab auf den ersten Seiten so viele Sätze, deren Logik zweideutig war, garniert mit den üblichen Abstraktionen, dass ich keine Lust hatte, weiterzulesen. Vielleicht sollte man den einen oder anderen Satz noch einmal hier vorführen, einfach um zu zeigen, welche Sätze unglücklich formuliert sind. Hier waren es übersetzte Sätze. Das Buch ist im Piper-Verlag erschienen. Mittlerweile habe ich die Autorin und den Titel des Buches erfolgreich vergessen.

Das Interview sei unfruchtbar gewesen und dramaturgisch ungeschickt. So lautet eine der Kritiken an dem Snowden-Interview gestern Nacht. Was aber haben die Menschen erwartet? Snowden bekommt ja nur Asyl unter der Bedingung, dass er keine weiteren Veröffentlichungen vornimmt, als jene, die er sowieso schon den Journalisten übergeben hat. Damit ist doch klar, dass Snowden im Moment die Hände gebunden sind. Es war mutig genug, was er gemacht hat. Dass er jetzt, nur um die Sensationsgier mancher Menschen zu befriedigen, auch noch seinen letzten Aufenthalt verspielt, das darf man wohl nicht erwarten.
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