11.03.2008

Schill out!

Ach, was muss man oft von bösen / Buben hören oder lesen, / wie zum Beispiel hier von diesen, ...
Dem Roland Schill nämlich, ehemaliger Innensenator von Hamburg und jetzt wohnhaft mit Richterpension in Rio de Janeiro.
A guades Fleckerl hat er sich da ausg'sucht, der Roland, mag er doch, wie er jetzt auf einem unautorisierten Video bekanntgab, keine Schwarzen, weil er sie nicht möge. Und da haben wir ja Glück, dass er so in Rio de Janeiro wohnt, wo es bestimmt nur so von Weißen wimmelt und kein Schwarzer in Sicht ist. Wunderbar ist dann auch, dass eine Hure nur acht bis zehn Euro kostet; auch die sind sicherlich sehr weiß, wie der Schnee, und dass man sich hier so richtig als Saubermann fühlen darf, ist nur legitim.
Was gibt es noch zu berichten? Ach ja, da gab es ja noch die Anklage wegen Kokain-Konsums. Die war ja bekanntlich negativ, bei dem Herrn Schill. Doch was müssen wir auf dem Video hören oder lesen? Na, war ja gefälscht, das Ergebnis. War positiv, nur eben dann doch nicht mehr, als man vor die Presse trat. Sauber!
Gestürzt ist dann der gute Herr Schill nicht über Kokain (auch weiß!), nicht über verurteilte Schwarze, und nicht über nicht verurteilte Polizisten, sondern darüber, dass er Ole von Beust, den Bürgermeister von Hamburg, mit dessen Homosexualität zu erpressen versuchte. Wie er das wohl gemacht hat? Vermutlich ist er zu dem Ole hingegangen und hat gesagt: Du, wenn du jetzt nicht sofort was machst, was ich dir sage, dann werde ich auch schwul. - Und da hat sich der Ole so bedroht gefühlt, dass er den Roland über die Latte springen ließ, äh ... Klinge.
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