23.07.2014

Kleiner Rechenschaftsbericht

Ich hatte letzten Samstag Geburtstag. Hanfried hatte mich zum Grillen eingeladen. Wir haben uns mal wieder sehr angeregt über Geschichte unterhalten, was in diesem Fall natürlich heißt, dass ich vieles nachgefragt habe, weil ich mich überhaupt nicht auskenne und bei meinem Onkel einen höchst kompetenten Gesprächspartner finde.
Für die zahlreichen Glückwünsche zum Geburtstag danke ich. Vermutlich werde ich auf Facebook noch einmal überschüttet. Ich war bloß seit einer Woche nicht mehr da (und finde das weiterhin sehr angenehm).

Seitdem trage ich mich auch mit dem Gedanken, ein paar persönliche Anmerkungen zu den letzten Wochen zu machen.
Zunächst aber muss ich mich darüber auslassen, dass gerade in dem Moment, als ich gestern Duschen gehen wollte, jemand bei mir klingelte. Es war ein Mensch von den Wasserwerken, der mich auf einen Rohrbruch in der Zuleitung zu unserem Wohnblock hinwies und verkündete, dass er für unbestimmte Zeit das Wasser abstellen würde. Ich verzichtete also auf die Dusche und habe stattdessen einige Töpfe mit Wasser gefüllt.
Im Moment klebe ich. Das ist unangenehm. (Aktualisierung: Jetzt, am folgenden Morgen, war immerhin schon jemand da und hat Fotos von dem mittlerweile wieder völlig trockenen Rasenstück gemacht. Dann steht der Reparatur ja nichts im Wege.)

Weiterhin habe ich Muskelkater. Zur Abwechslung mal wieder in den Beinen.

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, war ich auf meinem Blog wenig aktiv. Die Arbeit, ihr wisst schon. Tatsächlich habe ich mich aber häufig, nachdem ich nach Hause gekommen bin, an den Computer gesetzt und geschrieben, was ich den Tag über beobachtet habe. Dabei sind viele kleine Betrachtungen entstanden. Irgendwie habe ich es geschafft, viele Theorien zu mobilisieren. Aus diesem Grund sind Notizen auch sehr sprunghaft.
Und selbstverständlich kann ich das nicht veröffentlichen, nicht, ohne dass ich mich der Gefahr aussetzen, dass bestimmte Schüler erkannt werden (was ich nicht will).
Zumindest aber habe ich in den letzten Tagen auch ein paar Bücher gelesen, bzw. angefangen. Eine Didaktik des Sachrechnens ist dabei. Hier lege ich mir Listen mit Methoden/Übungen an und parallel dazu typische Fehler, die Schüler machen können.
Parallel dazu habe ich aber auch zwei Bücher über den Musikunterricht, zwei Bücher über den Englischunterricht.

Wenn ich Zeit habe, stöbere ich auch noch weiter. Ich vernachlässige etwas die Lektüre tagesaktueller Ereignisse aus der Politik. Neulich sagte jemand zu mir, er würde sich dafür überhaupt nicht mehr interessieren; das würde ihn nur depressiv machen. Ich finde ja, gerade weil vieles weiterhin und immer noch nicht gut läuft, sollte man sich möglichst intensiv damit auseinandersetzen. Selbst wenn wir eine gute Bundesregierung hätten, eine, die auf transparente demokratische Prozesse achtet (was leider nicht der Fall ist), müsste man sich mehr mit Politik beschäftigen.
Neulich habe ich im Vorlesungsverzeichnis der Humboldt-Universität herumgestöbert. Vielleicht werde ich im Wintersemester eine Vorlesung in politischer Philosophie besuchen.
Kommentar veröffentlichen