07.11.2011

Larry Hagman: rassistische Rhetorik

Man hatte uns schon als Kind beigebracht, dass Menschen mit Schlitzaugen nicht menschlich sind, dass sie ihre Kinder nicht lieben, dass sie kalt sind wie Insekten. Es übertrug sich von Feind zu Feind, von den Japanern auf die Koreaner auf die Vietnamesen. Das waren Leute, die nicht zählten, deshalb konnte man sie abknallen. Auch heute bekämpfen wir keine Menschen, sondern: »Afghanistan«.

Soviel zur Rhetorik, in diesem Fall dem Euphemismus. Und er fährt fort:

Und Iraker, denn die sind nicht wie wir. Wir bekämpfen Leute, die andere Augen, eine andere Sprache, einen anderen Glauben haben. Aber wir müssen die Religion endlich loswerden. Weg damit! Sie hat schon genug Unheil angerichtet.

das ganze Interview mit Larry Hagman findet sich in: Zeit: "Arschlöcher gibt es immer"

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