08.11.2018

Hartes Programm

Ich lese, ich schreibe, ich programmiere. Und so ein ganz klein bisschen mache ich auch noch ganz andere Sachen.
Seit drei Monaten ziehe ich ein hartes Programm durch. Ein wenig Programmieren habe ich ja schon immer können, Gestaltung von Webseiten, mal die eine oder andere Verhübschung mit JavaScript, kleinere Spiele mit Python. Aber all das hat mir schon lange nicht mehr gereicht. Seit zwei Jahren springe ich zwischen Java und Python (und gelegentlich anderen Sprachen) hin und her.
Möglichst jeden Tag versuche ich einen bestimmten Aspekt der Java-Programmierung zu wiederholen und ein kleines, halbwegs sinnvolles Programmchen damit zu schreiben. Und sofern mir die Zeit bleibt, erarbeite ich mir auch neue Sachen; oder ich reflektiere. Derzeit diszipliniere ich mich, meine Programme vorher mit UML zu entwerfen und diese dann nach Plan umzusetzen. Funktionieren diese Programme nicht, arbeite ich zunächst nicht an den Programmen direkt weiter, sondern gleiche Ideen zu meinem Plan mit den Ideen ab, die mir während des Programmierens noch gekommen sind, und mit den Fehlermeldungen oder Fehlfunktionen des „fertigen“ Programms.
Das mag mühselig erscheinen. Aber gerade derzeit schreite ich wieder mit Riesenschritten voran. Ich habe es noch nie geschafft, innerhalb von einer Stunde zwölf Klassen zu schreiben. Vor allem dann auch mal zwölf (oder mehr) Klassen, die auf Anhieb genau das miteinander getan haben, was ich von ihnen haben wollte.
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