21.10.2009

Blogger

Hier nochmal ein Blog-Eintrag zum Internet-Aufreger des Jahres 2007. Wir erinnern uns: Bernd Graff schrieb, das Internet verkomme zu einem Debattierclub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten. In Wahrheit sehe ich eher einen gewissen Qualitätsdruck, einen Qualitätswettbewerb zwischen den Bloggern, der zu regelmäßig guten Artikeln führt oder gute Artikel verbreitet.
Nein, ich mag mich nicht den sogenannten profilierten Journalisten anschließen. Gut, es gibt auch viel Unsinn im Internet. Aber erstens werden Blogs die üblichen Nachrichtensendungen und die üblichen Zeitungen nicht ersetzen, zweitens tragen gerade die Blogs, wie mir scheint, zu einem steigenden politischen Bewusstsein bei, der sich nicht auf vorgefertigte und erlaubte Fragen bei Pressekonferenzen erstreckt. Vor allem gibt es doch zahlreiche Blogger, die selbst auch Journalisten sind und hier die offiziellen Richtlinien ihrer Stammblätter nicht befolgen müssen.
Blogger müssen natürlich kritisiert werden. Auf der anderen Seite üben Blogger eben auch viel gerechtfertigte Medienkritik.


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