03.05.2015

Keine Zeit zum Schreiben

Der letzte Monat hat mich in Atem gehalten. Dabei bin ich kaum zu irgendwelchen Sachen gekommen, die nicht mit Schule zu tun haben. 

Stationenarbeit

Nun habe ich in den Osterferien meinen Kreisraum aufgeräumt und es sogar geschafft, eine Seite von seinen Regalen freizuräumen, so dass mein Kreisraum wesentlich geräumiger ist. Sinn und Zweck war auch, diesen für eine differenziertere Stationenarbeit zu nutzen. Das werde ich hoffentlich demnächst auch mal verwirklichen können. Derzeit bin ich mit meiner Differenzierung noch unzufrieden. 

Ein Laptop

Nachdem mein Tablet seinen Leistungen doch etwas mager ist, vor allem kann ich nicht auf die Microsoft-Dateien auf meiner Cloud zurückgreifen, habe ich mir jetzt, nach vielen Jahren mal wieder, ein Laptop gekauft. So werde ich hoffentlich rascher auf mein Unterrichtsmaterial zurückgreifen und gelegentlich auch mal im Zug arbeiten können. 

Vorrat an grundlegenden Bildern

Ich habe in den letzten zwei Monaten, sofern ich Zeit hatte, nach grundlegenden Bildern im Internet gesucht, nachdem ich damit vor Jahren in meiner alten Klasse zahlreiches Unterrichtsmaterial damit gestaltet habe. Diese Aufgabe ist mittlerweile fast erledigt. Und diesmal habe ich sie, durch meine gewachsene Erfahrung mit Bildbearbeitungsprogrammen, auch so gründlich behandelt, dass die Bilder in zahlreichen Größen verwendet werden können.
Besonders für die Übungen zur Kommasetzung werde ich sie gebrauchen können. Als Stützmaterial sind sie auf jeden Fall sinnvoll. Und auch für die Behandlung von LRS hatte ich sie damals umfangreich einsetzen können. 

Lesen

Aber ich darf mich nicht beschweren. Ich konnte auch eine ganze Menge lesen. So habe ich unter anderem Tropen (Rilke) von Paul de Man aus seinem Buch Allegorien des Lesens gelesen, von Jürgen Oelkers Verstehen als Bildungsziel aus dem von Luhmann und Schorr herausgegebenen Sammelband Zwischen Intransparenz und Verstehen, dazu habe ich es immerhin geschafft, das erste Teilkapitel aus dem ersten Kapitel des Buches Kulturen der Empathie durchzukommentieren. Ich bin dort immerhin auf Seite 22. Tatsächlich ist das gar nicht so wenig. Zu den von mir zitierten Passagen kommt in etwa noch die doppelte Menge an weiterführenden Gedanken.
Zudem habe ich nebenher weitere Dateien angelegt, da diese in meiner Kommentierung des Buches keinen Platz mehr gefunden haben, so einiges zu Wittgenstein und Hannah Arendt, Walter Benjamin und Leon Wurmser, Antonio Gramsci und Alfred Lorenzer.
Bedenkt man, dass mich das Thema der Nachahmung/Mimesis schon einmal ausführlich beschäftigt hat, ist meine derzeitige Arbeit sogar ziemlich mager. Schaut man sich allerdings an, was sich sonst noch so gemacht habe in den letzten Wochen, bin ich sogar recht fleißig gewesen. 

Netbeans

Ich habe es sogar geschafft, letzte Woche zwei Stunden Java zu programmieren. Nachdem ich eine dreijährige Pause gemacht habe, dachte ich, es sei vieles verschwunden. Tatsächlich war alles aber sofort wieder da: mittlerweile habe ich einige einfache Programme geschrieben, mit denen ich bestimmte Algorithmen ausprobieren kann.
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