03.02.2017

Kleine Übersichten

So ohne meinen eingerichteten Computer habe ich mich zunächst recht verloren gefühlt: alles, was ich bisher notiert habe, alle meine Arbeitsergebnisse liegen zwar auf meiner externen Festplatte, sind mir mit dem alten Computer, auf dem ich gerade schreibe, nicht zugänglich.
Mittlerweile habe ich die ersten drei Kapitel von Sartres Was ist Literatur? so weit durchgearbeitet, dass ich mir ein Zentrum für zukünftige Arbeiten geschaffen habe; und eigentlich bin ich damit zu einer Arbeitsweise zurückgekehrt, die ich in der Zeit vor dem exzessiveren Computergebrauch gepflegt habe.
Sartre ist übrigens kein einfacher, fragloser Mittelpunkt: er inspiriert mich derzeit eher, als dass er mich fundiert.
Was habe ich also gemacht?
Ich habe Übersichten angelegt:
  • von den kleineren sujets in jedem Abschnitt, also keine Abschnittsüberschriften, sondern eher kleine Inventare, auch wenn diese manchmal nur ein Stichwort für einen Absatz umfassen,
  • Listen mit Schreib- und Weiterdenkaufgaben (es gibt zum Beispiel bestimmte Begriffe bei Sartre, die auch bei Dewey auftauchen, aber doch unterschiedliches bedeuten),
  • kleine Mindmaps,
  • kritische Kommentare (die ich zunächst nur auf Zetteln notiert habe),
  • schließlich: ein Glossar mit wichtigen Begriffen (dieses allerdings nur für das erste Kapitel).
Ob ich dieses Glossar allerdings veröffentliche, muss ich mir noch schwer überlegen. Es ist nicht nur sehr roh, d.h. eine recht flüchtige Aufnahme, die viele Fehler enthält, sondern auch bereits sehr lang. Zumindest müsste ich mir eine gute Ordnung überlegen, die dieses Glossar, wie rudimentär auch immer, handhabbar macht. - Vielleicht bekomme ich meinen neuen Computer morgen (er ist unterwegs); dann kann ich mir konkreter darüber Gedanken machen.
Trotzdem bin ich zufrieden: gutes Lesen bedeutet ja, auf verschiedene Arten und Weisen in das Geschriebene einzudringen; und genau dies habe ich getan (Steigerungen sind weiterhin möglich).
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