04.01.2011

Rubikon-Modell; was Coaches so treiben

Es freut mich ja, dass mein Artikel zum Rubikon-Modell (das Portal, auf dem dieser Artikel erschienen ist, ist mittlerweile leider geschlossen) so hoch platziert ist. Was mich weniger freut, sind manche Verunstaltungen dieses Modells. So finde ich auf der Seite eines Peter Fuermetz eine ganz andere Abbildung dieses Modells, grafisch hübsch aufpoliert, aber leider falsch.
Gegen andere Modelle ist allerdings nichts zu sagen. Sofern ein Modell sensibel entworfen wurde (Sensibilität entsteht aus dem bedachtsamen Abwägen von Wahrnehmungen, Begriffen und Emotionen), ist jedes Modell ein Stück weit sinnvoll und umgekehrt, und das gilt auch für das Rubikon-Modell, nie vollständig und nie vollständig praktisch. Was mich ärgert, ist zunächst nur, dass hier unter einem bekannten Namen ein ganz anderer Inhalt eingeführt wird. An dem konkreten Modell bei Fuermetz fehlt zum Beispiel die Phase der Reflexion; zudem ist das Bedürfnis "nur" die "Energie", die zu einem Motiv führt; schließlich ist die so genannte prädezisionale Motivationsphase diejenige, die zu einem Motiv führt: der Rubikon wird überschritten, wenn ein Mensch sich für dieses Motiv entscheidet. In dem Modell von Fuermetz existiert das Motiv allerdings schon vor dieser Entscheidung. So hat Heckhausen das nicht gemeint. Und wenn man es genau überdenkt, ist diese Anordnung auch unsinnig.
Boshafterweise kann man gerade das Fehlen der "weichen" Phasen des Rubikon-Modells (also der ersten und der letzten Phase, der prädezisionalen und postaktionale Motivationsphase) als ein Zeichen ansehen, dass hier ein blindes Vor-sich-hin-wurschtel gelehrt wird.

mein Zettelkasten

Nun füge ich schon seit Wochen fleißig die neuen Zettel in meinem Zettelkasten ein. Da ich aber letztes Jahr im Sommer so viel kommentiert habe und dies durch das Spracherkennungsprogramm so schnell ging, habe ich noch eine Menge Arbeit vor mir, neben all den anderen kleineren und größeren Tätigkeiten.
Gestern Abend habe ich allerdings das gemacht, was ab und zu auch mal notwendig ist: der Zettelkasten hat keine Rechtschreibüberprüfung und so wandle ich ihn immer mal wieder in ein Textdokument um, das ich überprüfen kann. Ich habe gestern Abend also ganz profan Fehler im Zettelkasten beseitigt.
Daniel arbeitet an einer neuen Version, auf die ich mich freue. Bisher hat man noch den HTML-Code im Eingabefenster stehen. Demnächst soll es ein WYSIWYG geben. Zudem wird die Datenbank umstrukturiert, so dass der Zettelkasten nicht immer alle Zettel laden muss. Das dürfte für die Geschwindigkeit des Zettelkastens von großem Vorteil sein. Ich habe mittlerweile so viele Zettel, dass er trotz meines hervorragenden Computers manchmal ganz schön schleicht.


03.01.2011

By the way:

Fröhliches neues Jahr!

Semiogene Romane, metasprachliche Transformationen

Diese Kraft des Labyrinths ist die der ERZÄHLUNG: starke, glühende Narrativität → Eine vage, verschwommene Erzählung: fruchtbarer Boden für das Gedeihen von Symbolik (semiogen), während eine starke, sehr gut gegliederte Erzählung das Symbolische blockiert → Nötig wäre eine Abteilung der NARRATOLOGIE, die sich mit den differentiellen narrativen Intensitäten beschäftigen würde → Labyrinth (vgl. Detienne) = mythos = einzige Geschichte (ohne Verzweigung): absolut erinnerbar → Überschuss an Gedächtnis: lähmt, fasziniert, blockiert die metasprachliche Transformation - das, was Mannoni das »Verstehen« nennt → Labyrinth = nichts zu verstehen (lässt sich nicht resümieren).
Barthes, Roland: La Préparation du Roman, auf deutsch: Die Vorbereitung des Romans, Frankfurt am Main 2008, S. 200.
Es ist schade, dass ich dieses Zitat nicht schon früher kannte. Während meines Studiums habe ich meiner Professorin in Literaturwissenschaft eine Arbeit über Konsalik vorgeschlagen. Das führte zu einem recht entsetzten Gesicht. Tatsächlich war diese Arbeit aber gut und hat die Professorin überzeugt. Ich habe damals zum Arzt und zur Wunde geschrieben (und von dort her kommt unter anderem die Methode, Symbole in Texte hineinzukonstruieren, wie etwa bei Pans Labyrinth).
Hätte ich das Zitat früher bekannt, hätte ich besser für meine Arbeit argumentieren können. Tatsächlich schreibt Konsalik "schlechte" , d.h. verschwommene Romane. Gerade dadurch eröffnen sie aber eine Spielwiese für metasprachliche Transformationen. Es gibt viel an ihnen zu verstehen.
Andererseits kann man natürlich jeden Text problematisieren, d.h. mit den entsprechenden Methoden in einem Zustand der Unruhe überführen.

Argumentationen sind …

... geordnete Mengen von Sätzen.
So einfach, lieber Herr P. (und natürlich alle anderen), kann man das definieren.


Minecraft

Mit diesem Spiel habe ich in den letzten Tagen zu viel Zeit verplempert.

Kokons & Labyrinthe

Vor über zwei Jahren habe ich zu Pans Labyrinth einige Anmerkungen geschrieben. Damals ging es um Metamorphosen und Serien. Seit einigen Tagen notierte ich wieder zahlreiche Ideen zu diesem Film und zu Avatar - Aufbruch nach Pandora. Avatar zeigt (ich sagte es schon) bemerkenswerte Korrespondenzen zu Pans Labyrinth, so zum Beispiel das ganze Spiel der Metamorphosen, die sich in mehreren konflikthaften Serien überkreuzen. 

Kokons
Camerons Filme sind für eine bestimmte Form der Metamorphose sowieso sehr fruchtbar, die man unter dem Begriff des Kokons zusammenfassen könnte. Sowohl die Raumschiffe, als auch die U-Boote, sowohl die Roboter, in die sich die Menschen setzen, als auch die Menschen selbst (Aliens) können solche Kokons, solche Laboratorien der Transformation sein. Am deutlichsten wird dies an Jack Sully in Avatar.
Dabei ist Kokon ein Begriff, der ein Verhältnis beschreibt, das zugleich zeitlich und räumlich ist. Zumindest in einigen Fällen organisiert sich dieses Verhältnis über die Opposition von "Tätigkeiten", so zum Beispiel die technischen Kokons in Avatar, die zugleich träumen/wachen in zwei parallel geführten Serien organisieren, oder die Parasiten in Aliens, die leben/sterben in eine konflikthaften Konvergenz treiben.
Verwandt sind Begriffe wie Prothese (zum Beispiel der Rollstuhl von Jack Sully) oder Parasit.


Labyrinthe
Doch das nur so nebenbei.
In Pans Labyrinth verirren sich die Menschen in verschiedenen schrecklichen Labyrinthen. Diese lassen sich (wie jedes Labyrinth) geometrisch beschreiben, sind jedoch im Unterschied zur "reinen" Geometrie nicht abstrakt ideell, sondern konkret ideell.
Die erste Form des schrecklichen Labyrinths ist die leere Fläche. Sie kann ein weißes Blatt, aber auch eine unbemalte Wand sein. Ihr fehlt jeglicher Anhaltspunkt; ihr Horror ist die Gleichwertigkeit jeglicher Wahl. Jedes dieser Labyrinthe hat einen Bezug zur Unverantwortlichkeit. Die leere Fläche kann deshalb zu keiner Verantwortlichkeit führen, weil der Raum unstrukturiert ist. Auf der anderen Seite führt natürlich jedes Ereignis, das diese Leere "beschreibt", bzw. eine Markierung in diese setzt, zu einer schrecklichen Eindeutigkeit. Diesem ersten Ereignis fehlt die "Grammatik", der Bezug zu anderen, ähnlichen Ereignissen.
Die zweite Form des schrecklichen Labyrinths ist der einzelne Punkt. Die schwangere Mutter, das Versteck der Partisanen, die Vorratskammer, die Höhle der Kröte: all dies sind einzelne Punkte. Er bildet eine Art Hohlraum, in dem der einzelne nicht nur ein gesperrt wird, sondern indem er sich auch gleichsam von außen nach innen stülpt. Der Mensch verfängt sich in seinem eigenen Denken. Die Szene mit der Kröte ist schon nicht mehr Symbol dieses Zustands, sondern sein Exzess. Am Ende erbricht sich die Kröte und bleibt als leere Haut zurück.
Auch diese Art des Labyrinths hat ihren Bezug zur Verantwortungslosigkeit: der Raum wird asozial, ohne den anderen. Im Film kann man dies wunderbar an Mischformen studieren, so zum Beispiel bei der Mutter, die sich gegenüber Ophelia mehr und mehr abkapselt und schließlich stirbt (Sarg = Punkt = Labyrinth). Gegenüber dem Hauptmann dagegen spielt sie das leere Blatt, während die Schwangerschaft zu der dritten Form des Labyrinths führt.
Die dritte und letzte Form des Labyrinths ist die gerade Linie. Die gerade Linie bietet überhaupt keine Wahlmöglichkeiten. Sie entsteht aus den Begrenzungen durch Zwang oder erpresserische Liebe, aus der Notwendigkeit des Sieges oder der Säuberung, aus dem Willen zu überleben oder der Angst vor dem Tode. Oft ist die gerade Linie mit einem Ultimatum verknüpft, das mehr oder weniger präzise gestellt wird. So muss das Essen um 7:00 Uhr abends auf dem Tisch stehen und der Sohn schließlich geboren werden. Auch die märchenhaften Aufgaben des Pans sind an eine konkrete Reihenfolge und ein eindeutiges Ultimatum geknüpft.


Die Schrift
Es gibt allerdings zu allen drei Formen des Labyrinths eine vierte Form, die der Schrift. Die Schrift stellt sich den Geometrien des Schreckens gegenüber, weil sie interpretiert werden muss. Sie hat eine Grammatik. Daraus (aus der Interpretation) entsteht die Verantwortung. Zugleich ist es die Grammatik, die das einzelne Zeichen singularisiert, aktualisiert und konkretisiert, indem sie es in ein einzigartiges Netz von Konfigurationen einspinnt.
Roland Barthes schreibt in Bezug auf Marcel Proust, bei ihm tauche das Labyrinth als syntaktische Struktur auf (in: La Préparation du Roman). Daran arbeite ich zur Zeit.



19.12.2010

Saint Genet

von Sartre; immer noch ein wundervolles, neuartiges Buch. Außerdem: Logik des Sinns. Sartre schreibt über die Metamorphosen von Genet, und Deleuze radikalisiert diese Ansicht (in gewisser Weise) anhand der Logik von Kant.

16.12.2010

Artikel, die mit Pfannkuchen anfangen, enden mit Justin Bieber

Darf Justin Bieber mit Selena Gomez Pfannkuchen essen? Die Fans twittern Gefahr. Hund, wer an Satire denkt.

Sperrholzfrisuren waren einst das Markenzeichen englischer Königinnen. Neuerdings entdeckt man diese in ihrer aerodynamischen Variante bei self-made-Herzensbrecher Justin Bieber. Produziert durch den Untergang des Hauses Usher wird jetzt selbst das schnöde Mehlgebäck zum Schibboleth für Fans. Die Frisur hält.

Fan ist nicht gleich Fan
18.37 in einer anonymen Tram in Berlin: ein Junge steigt ein und überrascht durch eine Frisur, die sich so schmiegsam über sein Gesicht legt, dass man dieses bartlose Weiß für eine Art gigantischer Rose von Jericho halten könnte. Doch nein! Beim näheren Hinblick ist es tatsächlich nur ein Junge. Ein überbieberter Junge, zugegeben. Vom Original wünschte man sich manchmal ähnliche Camouflage.
Andere Jungen in diesem Alter hören Punk. Ihre Hosen sind zerrissen, durch ihre Lippen finden mindestens drei Metallringe ihre Berechtigung zur Existenz, und das Tattoo auf dem Unterarm ist zu 30 % echt. Solche Jungen finden noch Verständnis bei den älteren Erwachsenen. Jedoch: Justin Bieber!
Als jüngst Samuel Koch seine Wette bei Thomas Gottschalk so tragisch schmiss, hatten einige der Fans von Bieber nichts anderes zu tun, als in Tränen auszubrechen. Das Unglück war allerdings nicht das Unglück, sondern dass der jugendliche Pop-Star nicht auftreten würde. All die schönen "Ich will ein Kind von dir!"-Schilder umsonst gemalt und die Eltern können einen noch nicht einmal richtig trösten. Fan-sein ist hart, sogar noch härter als manche Frisuren.

Selbstmorddrohungen, ganz unschuldig
Der Musiksender MTV, kleiner Bruder von ADHS, berichtet neuerdings folgendes (laut Stern online vom 13.12.2010): in Philadelphia habe Bieber mit Gomez Pfannkuchen gegessen und anschließend das Restaurant Arm in Arm verlassen. Gomez sagt: "Das ist alles. Es ist alles ganz unschuldig." Was zu befürchten war!
Unschuldig sind auch die Fans. Kritisches Denken gleicht der berühmten Terra incognita. Da die Realität offensichtlich nicht so funktioniert, wie ein echter Fan sich das wünscht, kommt einem Selbstmorddrohung sehr gelegen. Dies musste Bieber letztes Jahr erfahren, als er offensichtlich eine unbekannte, junge Frau küsste. Bei dieser handelte es sich um Jasmine Villegas, die das "zweite Bein" (second leg) von Biebers Tournee My World Tour, einer sogenannten Welttournee, sei. Zum Stolpern braucht's doch nichts als Füß! Und mehrere Fans drohten tatsächlich mit Selbstmord. Man mag hier doch auf ein gewisses Versagen des Dilettantismus hoffen.

Ein verdammt guter Pfannkuchen
Erinnern Sie sich noch an Pulp Fiction? Dort ist das Essen eines Big Kahuna Burgers das Vorspiel zu einem wahren Gemetzel. Wer also glaubt Gomez, wenn sie sagt: "Wir haben Pfannkuchen gegessen. Wer isst nicht gerne Pfannkuchen?" Der feine Unterschied besteht darin, ob es sich um normale Pfannkuchen handelt oder Big Kahuna Pfannkuchen.
Denn genau dem gilt die Aufregung der Fans. Letzten Endes liest sich diese Aussage doch als: "Wir haben mit Justin Bieber Sex gehabt. Wer hat nicht gerne mit Justin Bieber Sex?"
Aus der Perspektive der Pfannkuchen ist diese Aussage sogar mehr als wahr. Es ist zwar nur oraler Sex gewesen, aber alles in allem war er doch ziemlich vereinnahmend.

Wie Justin Bieber singen
Artikel im Internet gleichen Popsongs. Für einen Moment leuchten sie hell auf, um dann für immer zu erlöschen. Autoren von Internet-Artikeln haben ein großes Mitgefühl für jugendliche Showgrößen. Von ihren Fans werden sie zerfleischt, in aller Zärtlichkeit, zudem missachtet, übermuttert, in panoptischem Größenwahnsinn überwacht und jede ihrer Gesten in rasender Interpretationswut zum Sprechen gebracht. Sind wir nicht alle ein wenig Bieber?
Ja, man wünschte es sich tatsächlich! Stattdessen werden wir wahrscheinlich wieder von vollkommener Missachtung gestraft, solange wir unsere Artikel nicht rappen, unsere Frisuren nicht im nahe gelegenen Baumarkt spezialanfertigen lassen und unsere Worte nicht wie die Orakelsprüche geschlechtsloser Außerirdischer klingen.
Der Neid auf Justin Bieber steht uns ins Gesicht geschrieben und kein Haar der Welt krümmt sich für uns und verdeckt dieses unschöne Gefühl. Geschichten, die mit Pfannkuchen anfangen, enden bei Justin Bieber, doch wo hören Geschichten auf, die mit Justin Bieber beginnen? Bei Rote Beete?

13.12.2010

Motivation

Ich komme zu einem meiner Lieblingsthemen zurück: Motivation. Auf suite101.de habe ich zum Rubikonmodell zwei Texte veröffentlicht, einen zur allgemeinen Einführung, einen in Bezug auf das Plotten.
Mit dem zweiten Text folge ich einer "ewigen Arbeit". Noch immer suche ich nach geeigneten Modellen, um ein zentrales Element von Romanen begrifflich fassbarer zu machen: der Szene. Das Rubikonmodell erscheint mir an dieser Stelle sehr geeignet, mein Denken zu befruchten. Tatsächlich lässt sich leicht zeigen, dass dieses vielfältig im Roman auftaucht.

Nebenbei noch ein kleiner Literaturtipp: die Schulbücher vom Duden-Verlag sind großartig. Gerade arbeite ich mit dem Mathematik-Buch für die neunte Klasse und entdecke den Spaß an dieser formalisierten Sprache neu. Jetzt muss ich mir unbedingt (und als Ausgleich) die Deutschbücher kaufen. Morgen! Vielleicht!



06.12.2010

Lieber Stern,

... jüngst, d.h. heute, schriebst Du, dass "Die Partei" "eigentlich ein satirisches Projekt … ist". Nun dürfte dir aber auch, du alte politische Nase, bekannt sein, dass die FDP aus der Westerweller Spaßpartei hervorgegangen ist und zwar durch das simple Ereignis, dass sie jegliches Ziel (Spaß) aufgegeben haben. Was also soll die Rede von einem "satirischen Projekt"? Ist das nicht eine solide Grundlage für zukünftige Erfolge um die 18 %? (Nebenbei bemerkt: 18 wird von den Neonazis als Zahl frequentiert, da diese die Initialen für Adolf Hitler bezeichnen soll: war das nicht das spaßigste am Spaßprojekt FDP?)


außerdem habe ich:

… beschlossen, meinem Spracherkennungsprogramm nicht noch weitere Vokabeln anzutrainieren, sondern erstmal wieder viel zu schreiben. Darf ich an dieser Stelle noch einmal erwähnen, wie großartig einfach das Schreiben wird, wenn man ein solches Programm hat und nicht gerade Wörter wie Deterritorialisierungsgeschwindigkeiten benutzt?
… heute erst von Slavoj Zizek Körperlose Organe gelesen, aber nichts dazu notiert, da mein Sohn gerade meinen Computer in Beschlag genommen hatte, dann habe ich von Gilles Deleuze Kino II (Das Zeit-Bild) gelesen und wiederum nichts notiert, da mein Sohn immer noch am Computer saß. Als ich dann endlich selber mich vor die Kiste setzen durfte, musste ich erstmal andere Sachen tun, als für den Blog zu schreiben. Zum Beispiel habe ich 2 h auf französischen Internet-Seiten herumgehangen und mir Rezepte für französisches Weihnachtsessen angesehen. Danach war ich hungrig und habe eine Büchse mit Dosensuppe aufgemacht.
… dann bin ich allerdings auch mal fleißig gewesen und habe diverse Notizen der letzten Wochen in meinem Zettelkasten übertragen. Dabei sind mir mal wieder meine Anmerkungen zur Chemiedidaktik vom Sommer in die Hände gefallen und dass ich diese immer noch nicht eingefügt habe. Außerdem neue Notizen, viele zu Kinofilmen: Avatar, Der Mann, der zu viel wusste, Der Pakt der Wölfe, Effi Briest. Aber auch: objektorientiertes Programmieren, ein wenig Lacan, kleine Gehässigkeit über Kristina Schröder.


Wissenschaftler klonen Raupen

Oder: Raupkopie ...
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