22.01.2014

Nachrichten aus der Zwischenwelt

Für meine journalistische Tätigkeit ist die Zeit sehr aufregend. Ich habe noch nie in einem solchen Umfang das Medium gewechselt wie derzeit. Filme zu machen ist etwas komplett anderes als zu schreiben. Immer noch bin ich unzufrieden und gerade heute, da ich jetzt endlich auch meine Kamera eingebunden habe, stehe ich auf der einen Seite sehr zufrieden vor dem Ergebnis und zwar zufrieden im Vergleich zu dem, wie es vor einem Monat gewesen ist, aber auch noch unzufrieden: ich weiß, woran ich arbeiten muss.

Nun. Für einen ersten Film ist das Ergebnis wirklich sehr brauchbar und hier könnt ihr euch ansehen, was ich produziert habe. Ich habe alles alleine produziert, von dem Intro über die Schnitte (es sind kolossale vier Schnitte in dem Film) bis hin zum Text und der technischen Organisation:


Mein größtes Problem ist derzeit die Beleuchtung. Ich hatte mir extra einen Deckenfluter gekauft und der hat tatsächlich auch viel bewirkt. Aber zufrieden bin ich noch lange nicht. Vor allem tagsüber werde ich von der Seite dermaßen angestrahlt, dass ich eine vernünftige Regulierung überhaupt nicht hinbekommen. Heute ging es, weil es in Berlin trübe und grau ist. Aber selbst das war schon grenzwertig. Und die andere Herausforderung ist, einen einheitlichen Beleuchtungshintergrund hinzubekommen. Selbst wenn ich die Leuchtquellen nicht verändere, haben verschiedene Filme eine verschiedene Hintergrundtönung. Und es ist mir derzeit ein Rätsel, wieso.
Ebenfalls länger herumgebastelt habe ich an der Lautstärke der einzelnen Filmteile. Auch das will noch nicht so, wie ich das will. Auch hier werde ich noch eine ganze Zeit lang herum probieren müssen.
Schließlich ist der Aufbau der Videos noch nicht hinreichend gut. Etwas mehr Abwechslung und etwas mehr Bilder: daran muss ich auch noch arbeiten.


Sehr erfreulich: die Besucherzahlen. In letzter Zeit erreiche ich immer mal wieder eine neue Bestleistung. Gestern hatte ich wegen der letzten beiden Artikel fast 7000 Besucher. Letztes Jahr hatte ich zweimal im Herbst um die 5000. Wieder einmal beschleicht mich ein unheimliches Gefühl deswegen. Wenn man sich meine Blogstatistik vom ersten Jahr ansieht, dann hat die nicht einmal die Besucherzahl erreicht, die ich jetzt an einem schlechten Tag habe und auch nicht die Besucherzahl, die ich an einem guten Tag innerhalb einer Stunde habe.
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