15.11.2010

Schwule Fantasy

Liebe junge Autoren schwuler Fantasy!
Ein Roman besteht aus einer Geschichte. Das soll hier mal festgehalten werden. Eine lose Aneinanderkopplung von Fick-Szenen (zwischen zwei männlichen Elfen, respektive Orks) nennt sich lose Aneinanderkopplung von Fick-Szenen.
Vielen Dank!
PS 1: Kunst kommt von können, Wulst von wollen.
PS 2: Natürlich habe ich nichts gegen schwule Fantasy, solange die Betonung auf Fantasy liegt und man hier den Roman, also eine durchgeformte Geschichte, mit hört. Und was mich besonders nervt, ist eigentlich auch nicht, dass diese Prosatexte ohne Geschichte sind, sondern dass die leiseste Kritik zu Beleidigungen und Boshaftigkeiten führt. Wozu, ihr lieben jungen Autoren schwuler Fantasy, braucht ihr dann noch einen Text-Coach, wenn ihr sowieso schon absolut toll seid und von namhaften (aber stets ungenannten) Showgrößen in den Himmel gelobt werdet?

PS 3: Einmal, vor einem halben Jahr, hat sich eine lesbische Schriftstellerin zu mir verirrt. Auch diese musste ich ablehnen. Der feine Unterschied allerdings war, dass diese Frau so gut schreiben konnte, dass ich mich nicht im Stande sah, ihr nachzuhelfen. Aber nett war sie und wir hatten ein lustiges Telefonat.


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