23.10.2009

Bild-Leser

Manchmal treiben Argumentationen im Rechtswesen seltsame Stilblüten, so etwa, wenn Bild-Anwalt Thomas von Plehwe gegen einen taz-Werbespot argumentiert. Dieser Spot sei menschenverachtend, weil der Menschen darstelle, die kaum des Lesens mächtig seien. Nun ist aber, wie man sich leicht auf youtube überzeugen kann, in diesem Spot keineswegs dargestellt, dass die Menschen kaum lesen könnten. Und die Frage ist dann, woher Herr von Plehwe sein Argument holt. Also doch ein Körnchen Wahrheit?


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