28.05.2009

Die heilige Ursula

Die Ursula-Legende
Die heilige Ursula ist eine christdemokratische Königstochter, die ihr Leben dem Jesuskind geweiht und Jungfräulichkeit gelobt hat. Als jedoch der heidnische König aus dem Internetlande sie als Weib für seinen Sohn Pornograficus (junior) begehrt, geht sie zum Schein auf die demokratischen Gesetze ein, stellt jedoch die Bedingung, dass das ganze Internetland heimlich zum Christdemokratentum übertreten müsse und ihr bis zur offiziellen Zensur noch eine dreijährige Frist gewährt wird. In dieser Zeit begibt sie sich mit einigen Begleiterinnen (den Holy Jesus-Babes, kurz HJ-B) auf eine Medienkampagne. In Berlin hat Ursula eine Erscheinung. Ein Engel weist sie an, in die Archive des BKA zu pilgern und prophezeit ihr, dass sie dort das Martyrium erleiden wird. Ursula und ihr Gefolge überqueren also die Spree und gehen zu Fuß bis ins Bundeskriminalamt, wo man ihr andächtig den Schlüssel zu den Archiven aushändigt. Auf der Heimreise von Wiesbaden landen sie wieder in Berlin. Seit längerer Zeit leidet die Stadt unter der Belagerung der Internet-Pornografen und anderen unsittlichen Freidenkern, wie unzähligen Zeit-Herausgebern, die alle Michael Naumann heißen, die gesamte Terrorsex-Redaktion von telepolis und einige Sittenstrolch-Blogger. Man hat den Eindruck, die Hunnen seien in die Stadt eingefallen. Die wilden Horden beleidigen jedenfalls die Holy Jesus-Babes aufs Schlimmste und schauen ziemlich genau unter die Paragraphen-Röckchen, ob sich dort nicht irgendein böses Schlupfloch befindet. Alleine die Ursula verweigert sich dem König der Kinderporno-Befürworter und muss deshalb Bekanntschaft mit so ein paar widerwärtigen Paragraphenreitern machen, die sich die heilige Tante so ordentlich rannehmen (und zwar öffentlich!). Darauf erscheint eine Schar von elftausend Engeln und die sind leider so nackig, dass die bösen Internet-Kinderporno-Buben sie alle fotografieren und die XXX Porno Bilder unzensiert online stellen. Zum Dank für dieses kostenlose  megageile Anschauungsmaterial errichten die hemmungslosen Freidenker der heiligen Ursula eine eigene Webseite und machen dieses rattenscharfe Zensur Luder zu ihrer Schutzpatronin: das sind in der heiligen Mutter Kirche nämlich so eine Art Dominas mit solchen Fetischen, die sie dann Reliquien nennen oder so ähnlich und die jedenfalls immer nackige Knaben auf dem Schoß sitzen haben, die ihnen dann meist auch noch geil die Nippel le****, also das kann ich nun wirklich nicht mehr befürworten, dass ich hier solche versauten Legenden als stramme deutsche Bildung ausgeben muss. Die Lümmel, die sich sowas ausdenken, sind ja nun wirklich nicht mehr ganz pralle.
Irgendwie, glaube ich, bin ich zu doof für Legenden. Lesen Sie bitte die Originalfassung hier nach. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und kamen unbeabsichtigt zustande. Schmuddelige Doppeldeutigkeiten sind nur deshalb schmuddelig, wenn Sie von der Doppeldeutigkeit die schmuddelige Seite lesen, also eindeutig Ihr Problem. Außerdem ist das Ganze eine Satire, das heißt, sie sollten den Text, wenn schon, denn schon, völlig umgedreht lesen (also - kicher! - von hinten).
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