15.12.2007

Was ist nur mit den Frauen los? - Polizei verhaftet Rabenmutter

dpa. – Säugling in Stall gefunden – Polizei und Jugendamt ermitteln
BETLEHEM, JUDÄA – Trotz zahlreicher Skandale in den letzten Monaten reißt die Kette der Kindesmisshandlungen nicht ab. So wurde in der letzten Nacht die Polizei von einem besorgten Bürger alarmiert: er habe eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall hause. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes einen Säugling, der in einer Futterkrippe lag. Seine einzige Bekleidung war ein Stofftuch. Ein erst vierzehnjähriges Mädchen, eine gewisse Maria, gab sich als seine Mutter aus. Die Polizei, die die Beamten des Sozialdienstes begleitete, musste den mutmaßlichen Vater festnehmen, als dieser handgreiflich wurde.
Erschwerend kam hinzu, dass sich bei den verdächtigen Personen drei Ausländer befanden. Keiner von ihnen trug einen Nachweis seiner Identifikation mit sich. Dafür wurden bei der Untersuchung dieser Ausländer Gold zweifelhafter Herkunft sowie verdächtige Substanzen sichergestellt. Da alle drei Personen angaben, sie handelten im Auftrag von Gott, wurden neben Zoll und Ausländerbehörde die Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung verständigt. Ohne Zweifel hielten sich aber alle drei illegal im Land auf. Als Berufsbezeichnung gab jeder König an. Es dürfte sich jedoch eher um Schmuggler und vielleicht Terroristen eines fundamentalistischen Regimes handeln. Eine Nähe zur Al-Qaida wird nicht ausgeschlossen. Die verdächtigen Substanzen werden derzeit in einem Labor der Polizei untersucht.
Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des Falles kann aber ausgeschlossen werden. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, die ihren Namen nicht veröffentlichen will, erklärte gegenüber den Journalisten, dass das Kind wahrscheinlich in eine Pflegefamilie komme. Der weitere Lebensweg könne aber mit aller Wahrscheinlichkeit als negativ bewertet werden; eine schwere Behinderung, asoziales Verhalten und psychotische Phasen seien bei solchen Kindern häufig, und die allgemeine Lebenserwartung entsprechend gering. Mit bitterer Stimme sagte die Jugendamtsmitarbeiterin: „Die meisten dieser Kinder sterben vor dem vierzigsten Lebensjahr, manche sogar durch Gewalt. Eine Mitgliedschaft in einer marodierenden Verbrecherbande geht dem meist voraus.“
Derweil ist die Mutter des Kindes zwecks einer psychiatrischen Untersuchung eingewiesen worden. Sie habe sich mehrfach gegenüber den Polizeibeamten geäußert, das Kind sei von Gott. Dieser sei zu ihr gekommen, während sie schlief. Auch hier kann man nur erahnen, was Josef H., der vermutlich der Vater ist, der Minderjährigen angetan hat. Eine Vergewaltigung unter Betäubung des Opfers kann nicht ausgeschlossen werden. Der behandelnde Psychiater wollte sich nicht äußern. Er sagte nur, dass das Mädchen bei entsprechendem Klinikaufenthalt und mit sorgfältiger medikamentöser Behandlung wieder in die Gesellschaft als vollwertig eingegliedert werden könne.
Für die Polizei allerdings war die Nacht noch nicht zu Ende. Nach den Verhaftungen der drei Ausländer und der beiden Eltern lärmten Unbekannte in der Scheune. Der erneute Zugriff der Polizei erfolgte rasch. Sie fanden mehrere Männer vor, die vorgaben, einem Stern gefolgt zu sein. Bei allen handele es sich laut Polizeiangaben um Hirten. Ihnen sei ein großer Mann in einem Nachthemd und Flügeln auf dem Rücken erschienen. Sie sollten, so habe die Anweisung dieser Erscheinung gelautet, in den entsprechenden Stall gehen, um dort den Geburtstag des Neugeborenen zu feiern. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: „Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe.“
Kommentar veröffentlichen