10.08.2007

Lesen / entspannen

Nachdem ich die ganze Woche geschafft habe und mir ein ganz schön dickes Paket abgearbeitet habe - dazu noch freiwillig - steht der Freitagabend unter dem Zeichen der Entspannung.
Nicht ganz, allerdings. Gerade heute sind vier Bücher zum Rezensieren gekommen, zwei Krimis, ein weiterer Roman und ein Abenteuerspielbuch.

Rezensionen
Aber zumindest habe ich jetzt sechs weitere Rezensionen einstellen können, unter anderem zu dem Kommunikationstrainer Englisch, den ich wirklich gut fand. Mein Englisch ist doch arg eingerostet. Die Auffrischung hat mir sicherlich gut getan.
Die Hörbücher aus dem Gabal-Verlag kann man sowieso empfehlen, wenn man sich für die Themen interessiert.
Nicht ganz so klasse war das Buch "Emotionen managen" aus dem Carl Hanser-Verlag.
Dann habe ich noch meinen Ottmar Ette (ZwischenWeltenSchreiben) ins Lektorat gestellt. Einfach ist mir das nicht geworden. Ottmar Ette hat eine gute "Biographie" zu Roland Barthes geschrieben. Ich habe dort die logischen Grundlagen vermisst, die Barthes zu dem klaren und eleganten Schriftsteller machen, als der er gilt. Hier, in "ZwischenWeltenSchreiben" stolpert Ette nun völlig über seine unklare Methodik. Es ist leider nun mal so (oder zum Glück): die Postmoderne, die echte Postmoderne, also all diese Derridas, Foucaults, Deleuzes und Lacans, diese Lyotards, diese Serres, diese Irigarays und Kristevas, diese Barthes ebenso, all diese Postmodernen erfordern nicht nur ein größeres Wagnis, etwas zu denken, sondern auch ein größeres Wagnis für eine strenge Logik einzugestehen. Postmoderne - ein Begriff, den ich sonst nicht verwende - bedeutet nicht Beliebigkeit, sondern der Logik eines (gedanklichen) Experiments eine Logik der präzisen und ehrlichen Reflexion beiseite zu stellen. - Nein, diese Logik bietet Ette leider nicht. Trotzdem: irgendwie ist es ein schönes Buch.
Nicht zuletzt und ganz außerhalb der Reihe, dieser Reihe: Roald Dahl "Die Giraffe, der Peli und ich". Dahl ist wundervoll, dieses Buch süperb. Lesen! Unbedingt!
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