12.08.2007

Eigentlich und uneigentlich

Eigentlich wollte ich eine kleine rhetorische Analyse über Texte zur Emotionalen Intelligenz in den Blog stellen. Dazwischen kamen: 1. dass ich mich bei den Verwertern gefunden habe, was mich sehr gebauchpinselt hat (um ehrlich zu bleiben); 2. hat mich nicht nur dies, sondern auch Odradek mit seinem Blog zu politischeren Betrachtungen angeregt und mich - trotz meines Frusts in den letzten Jahren - wieder zu den politisch-semiotischen Analysen gelenkt; 3. natürlich die Rezensionen.

Nebenbei versuche ich meinen Scanner zu dressieren, Texte und Bilder seitengetreu wiederzugeben. Der Scanner wird nicht das Problem sein, aber die ganze Verarbeitung danach. - Probleme, mit denen man sich so herumschlägt.

Gestern habe ich eines der Rezensionsexemplare zu lesen begonnen: Bergfriedhof. Weil darin Pommes frites vorkamen, musste ich gleich zu ALDI laufen und mir Backfritten kaufen. Habe ich seit Jahren nicht mehr gegessen.

Die ganze Terrorismus-Debatte hat mich noch zu einem ganz anderen Buch gelenkt: Das Passagen-Werk von Walter Benjamin. Seltsam, aber ich musste sofort, als ich von der Verhaftung Andrej H. las, an diesen Zettel aus dem Passagen-Werk denken: "Il existait un passage du désir."
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