26.07.2007

Ich bin mal wieder wenig zu erreichen, weil ...

... ich gerade in anderen Foren herumschreibe, zum Beispiel dem von Marc Albrecht (Fantasy-Autoren) - die neueste Meldung aus den Schreibwerkstätten ist eine alte Meldung: die Kritik an einem fiktiven Text beantworten die jungen Autoren nicht damit, dass sie die Regeln anzuwenden versuchen (meist nicht), sondern dass sie den Text komplett umschreiben und oft dann noch schlechteres präsentieren. Zwischen Verbesserungsresistenz und einem Anpassungsübereifer liegt dann doch noch ein weites Feld, auf dem man sich gelassen einrichten könnte.
... ich gerade wieder viel beruflich zu tun habe. Dass es beruflich mit mir abwärts geht, dürfte jedem klar sein, der meine Karriere vom Weltverbesserer über den Menschenverbesserer zum Mitarbeiterverbesserer verfolgt hat. Allerdings habe ich nur als Mitarbeiterverbesserer wirklich Erfolg.
... ich viel lese. Na gut, auch das kennt ihr von mir. Diesmal: Handke ... den erwähnte ich schon und der wird euch kleine Zahl an Bloglesern auch auf lange Zeit nicht erspart bleiben. Foucault natürlich, und hier gerade "Die Wahrheit und die juristischen Formen" und "In Verteidigung der Gesellschaft". Viertens habe ich über media-mania ein schon etwas älteres Buch von Ottmar Ette zur Rezension erhalten. Ottmar Ette ist Romanistikprofessor in Leipzig. Vor vielen Jahren hat er eine wundervolle Biographie über Roland Barthes veröffentlicht. Sein Buch "ZwischenWeltenSchreiben. Literaturen ohne festen Wohnsitz" ist genauso schön, fast noch schöner. Ette informiert nicht nur klug, sondern er schreibt auch wunderbar.
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